Datenschützer leiten Bußgeldverfahren in H&M-Spitzelaffäre ein

Chefs speicherten Privates von H&M-Mitarbeitern – bis hin zur Krebserkrankung. Nach Ansicht der zuständigen Datenschutzbehörde ist der Vorfall „in den letzten Jahren ohne vergleichbares Beispiel“.

Im Eklat um die Ausspionierung von Mitarbeitern kommt der Modehändler H&M zunehmend in Bedrängnis: Wie die zuständige Datenschutzbehörde am Freitag auf Anfrage der F.A.Z. mitteilte, hat sie ein Bußgeldverfahren eingeleitet, nachdem sich in ihrer Untersuchung der Ausforschungsverdacht erhärtet hat. Es geht um die Aufzeichnung sensibelster Daten zu Krankheiten und anderen persönlichen Umständen im H&M-Kundenzentrum für Deutschland und Österreich in Nürnberg, über die die F.A.Z. im Oktober erstmals berichtet hatte. Theoretisch kann die Aufsichtsbehörde eine Buße von bis zu 4 Prozent des Jahresumsatzes verhängen….

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/datenschuetzer-leiten-verfahren-in-h-m-spitzelaffaere-ein-16598686.html

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